Apparative Lymphdrainage

Intermettierende pneumatische Kompression (IPK)

Die IPK ist eine aktive Kompression mit diveresen Manschettenarten und -größen, die ohne Termindruck, ortsunabhängig und täglich in der Heimtherapie um Einsatz kommen kann.

Die intermettierende pneumatische Kompression ist in Österreich nicht über die Krankenkassen abrechenbar.

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Lympha Press Geräte:

Lympha Press-Geräte sind Therapiegeräte zur intermittierenden pneumatischen Kompression, kurz IPK (früher AIK genannt für apparative intermittierende Kompression). Sie ermöglichen eine wirksame und schonende Therapie von Lymphödemen, Lipödemen und traumatischen Ödemen, venösen Stauungen und Ulcera. Sie sind auch zur Thromboseprophylaxe einsetzbar.

Lympha Press-Geräte werden seit Jahrzehnten weltweit eingesetzt. Therapeuten und Patienten erzielten mit Lympha Press bereits tausendfach optimale Therapieerfolge. Die Wirksamkeit dieser Therapieform ist durch zahlreiche Arbeiten belegt.

Lympha Press-Geräte sind 12-Stufen-Systeme, die intermittierend und sequentiell in Arm-, Jacken-, Bein- und auch in Hosenmanschetten einen stufenlos einstellbaren Druck in überlappenden Luftkammern erzeugen. Der Druck ist einstellbar zwischen 20 und 80 mmHg, bei Klinikgeräten auch bis 180 mmHg.

Lympha Press-Geräte sind zeit- und druckgesteuert. Das bedeutet, dass sie in einer vom Gerät vorgegebenen Zeit den individuell eingestellten Druck erzeugen. Bei den ersten zwei Druckzyklen flutet der Druck schonend an; danach werden alle Luftkammern zweimal pro Minute sequentiell gefüllt und entleert. Dieser besonders gefäßschonende und effektive Druckzyklus ist ein weiterer Vorteil der Lympha Press-Systeme.

Information für Patienten:

Lympha Press – 12 Stufensysteme mit überlappenden 12 - 48 Kammer Manschetten sind Therapiesysteme zur intermittierenden pneumatischen Kompression (IPK). Die IPK ist eine aktive Kompression für chronische Leiden und stellt ein Bindeglied zwischen manueller Lymphdrainage (MLD) und Kompressionsbestrumpfung dar. Sie ermöglicht die tägliche Therapie zu Hause und kann die Verordnung physikalischer Maßnahmen reduzieren. Ihre Wirksamkeit ist durch Studien belegt und in den AWMF – Leitlinien zur IPK

Wirkprinzip:

Die Luftkammern der Manschetten werden einzeln von distal (körperfern) nach proximal (körpernah) gefüllt, der Druck bleibt 2 Sek. erhalten und nach einer Pause von 4 Sek. beginnt der Zyklus von neuem. Diese Druckintervalle bewegen die Lymphflüssigkeit gleichmäßig aus der Extremität in den zentralen Abflussbereich. Dieser Milkingeffekt dient der Entstauung des Lymphsystems und hat einen positiven Einfluss auf die arterielle und venöse Durchblutung. Die Therapie kann täglich 1 - 2-mal für 30 - 60 Minuten mit einem Druck zwischen 30 und 70 mmHG durchgeführt werden.